Bootsübergabe

Am 11. Juli 2020 war es dann endlich soweit. Wir haben das Schiff übernehmen können. Ein wirklich einmaliges Gefühl!

Leider kann ich es heute noch nicht mitnehmen. Die Bank hat das Geld noch nicht überwiesen.

Die zwei Steuerräder sind zugegebenermaßen nicht wirklich erforderlich, die ebenfalls angebotene Pinne wäre für ein 9 Meter Boot auch ausreichend. Das Boot war vom Händler aber so bestellt und heute kann ich sagen, dass dieses Setup sehr gut funktioniert. Insbesondere der Durchgang in der Plicht zum Niedergang ist so sehr schön frei und beim Segeln kann man je nach Notwendigkeit von Luv nach Lee wechseln, ohne dass man auf Pinne, Ausleger und Schot achten muss.

Die Großschot ist nicht – wie im Standard – auf eine Winsch auf dem Kajütdach gelegt, sondern auf beide Schotwinschen vor dem Steuermann. So habe ich die immer besser im Griff.

Man kann sehen, dass das Schiff mit 2,99 Metern nicht sehr breit ist, dafür aber auch nicht relevant nach hinten hin schmaler wird

Innen übertrifft das Schiff alle Erwartungen. Für ein 8,99 Meter langen Rumpf ist hier wirklich viel Platz und Licht.

Unter den Sitzbänken ist eine Menge gut zugänglicher Stauraum. Mein Schiff hat den kleinen klappbaren Kartentisch, der vor allem zum Verstauen der Papierseekarten wichtig ist.

Die Kojen sind 2 Meter lang und trotzdem hat man noch vor den Kojen Platz zum Stehen. Und ich kann dort stehen! Obwohl ich 184 cm groß bin. Super!

Zum Heck geschaut die Tür zur Achterkajüte mit einer ausreichenden 2 Meter Koje für den schnarchenden Kapitän oder ein sehr verliebtes Gästepärchen. Die auf der anderen Seite liegende Nasszelle ist hingegen wieder super geräumig mit voller Stehhöhe und Duschmöglichkeit.

Der Clou sind die auf guter Höhe angebrachten Rumpffenster. Was für ein Ausblick! Ich könnte die ganze Zeit hier sitzen. Hell und freundlich wird es darüber hinaus.

Jetzt nur noch das Flaggenalphabet für die Taufe waschen, damit alles schön glänzt.

Flaggenalphabet

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