Aalregatta 2021 – Teil 2

Am nächsten Morgen war vor der Dusche erst einmal Fenderkontrolle angesagt. Der Wind hatte über Nacht kräftig zugelegt. Sonnenschein und 4-5 Bft wurde für diesen Tag angesagt. Und dann auch noch eine Startkreuz aus der Eckernförder Bucht heraus.

Viele Yachten im Päcken in Eckernförde

Nach der Katzenwäsche im Yachthafen an der Hafenspitze haben wir den Wetterbericht verfolgt. Nach der Rückkehr zum Schiff war schon eine ordentliche 5 auf der Anzeige. Das ist mal ein Kontrast zu gestern. Also haben wir bereits im Hafen das Reff eingebunden und sind raus auf die Startlinie direkt vor dem Yachthafen Eckernförde. Das Reff war auf jeden Fall erforderlich. Zu zweit waren wir auf dem Schiff schon ganz schön gefordert. Die Großschot auf der hinternen Winsch gemeinsam (German-Cupper-Sheeting) mit der Genua an der Startlinie bei viel Wind zu bedienen war leider nur suboptimal. Da wäre eine Großschottalje und dedizierte Winschen nur für die Fock besser gewesen. Aber, nun ja, das Schiff ist ja auch keine Rennziege!

Die Kreuz war dann schon wirklich herausfordernd. In Böen waren immer auch mal 6 Bft drin. Erst am Ende der Eckernförder Bucht haben wir dann ausgerefft. Die ständigen Wenden in der recht hohen Welle haben mich als Fockaffe an der Winsch dann doch schon ganz schön gefordert. Man ist ja keine 40 mehr ….

Der Halbwindskurs in die Kieler Bucht hinein war dafür eine richtige Belohnung. 7,5 kn bis 8 kn Bootsgeschwindigkeit bei nur noch 16 kn Wind standen auf der Logge. Das war richtig gut für ein 9 Meter Fahrtenboot mit einer errechneten Rumpfgeschwindigkeit von 7,1 kn. Und das nur mit Fock und Groß.

7,5 Knoten in der Kieler Förde

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