Kiel – Eckernförde

Das Wetter war eigentlich zu gut um nicht zu segeln. Daher habe ich mich entschieden, am nächsten Tag auch ohne Crew loszulegen. Vielleicht schaffe ich es ja von Schilksee nach Bagenkop. Ich wollte auf jeden Fall früh aufstehen.

Zähne putzen beim Sonnenaufgang in Kiel Schilksee

Um 6 Uhr war das Schiff auslaufbereit und ich bin Einhand aus der Box geglitten. Vor Schilksee habe ich die Segel gesetzt und Kurs Kiel Leuchtturm gesteckt. Eine wirklich schöne Stimmung.

Die Ruhe beim Segeln im Sonnenaufgang ist unbeschreiblich.

Am Kieler Leuchtturm angekommen, schlief der Wind dann langsam ein und drehte auf Nordost, so dass ein Kurs nach Bagenkop nicht mehr zu halten war. Kreuzen war in Anbetracht der geringen Windstärke auch keine Option. Deshalb habe ich mich entschieden, nach Eckernförde abzulaufen.

Das stellte sich dann auch als gute Entscheidung heraus, da der Wind so schwach blieb und – entgegen der Wettervorhersage auch weiter aus NO kam. Gegen 14 Uhr kam ich in Eckernförde an und habe gerade noch den letzten Platz in der Stadtmarina bekommen. Für einen Norddeutschen war dieser Tag unmenschlich heiß

26 Grad Celsius vor dem Leuchtturm Eckernförde Hafen

Ein schöner Segeltag und ein gelungenes Einhand Anlegemanöver, allerdings bei wenig Wind. Der Stadthafen liegt natürlich sehr gut, um Abends einmal nach Eckernförde rein zu gehen. Allerdings wurde ich früh morgens von den Anglern geweckt, die rund um den Leuchtturm früh morgens ihrem Hobby nachgehen.

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