Einlagern 2025

Die Saison geht zu Ende und zum Leidwesen meiner Frau habe ich erneut einen sehr späten Einlager Termin bei der Yachtwerft Dick vereinbart. Ich kann mich einfach noch nicht trennen. So langsam bin ich aber das letzte Schiff im Hafen.

Da das Auskranen bei der Yachtwerft Dick immer im Nord-Ostsee-Kanal erfolgt, muss ich das Schiff immer Schleusen. Wann man als Sportboot geschleust werden kann, hängt immer vom Verkehr auf dem NOK ab. Das kann schon mal Stunden dauern, oder aber ganz schnell gehen. Daher heißt es am Einlagertermin am 07.11.2025 wieder „Frühaufsteher“ werden gebraucht.

Beleuchtung funktioniert!

Um 8 Uhr kam ich nach einer Stunde im Wartebereich vor den Schleusen an. Wir sollten laut Kiel Kanal IV (Schleuse Kiel-Holtenau, UKW-Kanal 12) bei der nächsten Schleusung das Einfahrtsignal erhalten (ein unterbrochenes weißes Licht). Da kann ich ja noch die Elektrik am Mastfuß lösen.

Alles hat super geklappt. Ich konnte noch alle Fender auf eine Seite bringen (bei reinen Sportbootschleusungen kann man sich die Seite aussuchen, ansonsten gibt die Schleuse über Funk Bescheid, wo man anlegen darf) und so tief anbinden, dass sie im Wasser hängen. Die Schwimmstege in den Schleusen sind sehr tief. Schnell noch den Ausdruck vom Schleusencode (Online Tickets unter: https://wsv.webshop.bund.de), so auf Deck gelegt, dass die Schleusencrew sehen kann, dass ich bezahlt habe und dann kam auch schon das Einfahrtsignal für Sportboote. Bei Sonnenschein und Flaute war das Manövrieren in der Schleuse diesmal recht einfach, so dass ich bereits um 10 Uhr am Wartesteg auf der Westseite anlegen konnte.

Was für ein Wetter! Im Hintergrund die Holtenauer Hochbrücke.

Um 11 Uhr war mein Krantermin, so dass ich noch etwas Zeit hatte, alles für das Mastlegen vorzubereiten.

Dann habe ich das Schiff auf dem anderen Ufer den Mitarbeitern der Yachtwerft Dick übergeben, die den Mast gelegt haben, das Schiff ausgekrant und das Unterwasserschiff gereinigt haben. Guter und professioneller Service

Der letzte Anleger für diese Saison.
Sehr professioneller Ablauf. Jeder weiß, was er zu tun hat.
Der Bewuchsschutz am Propeller hat funktioniert, an der Welle nicht.
Das Auskramen finde ich immer wieder beeindruckend.

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